Vortrag: »Individualiät im Kollektiv, Typologien im Wohnungsbau — Punkthäuser«

Die Urphänomene des Stadtraumes, das Individualitätsprinzip im Kollektiv werden erläutert und diskutiert.

Wie kann man der Zersiedlung der Dörfer und Städte eine Antwort entgegen setzen, welche den Grundgedanken der Nachverdichtung trägt, um mit räumlicher Qualität nach innen zu wachsen. »Einfamilienhausqualität« – die intime Geselligkeit im dichten architektonischen Gefüge. Stärkung der Individualität im kollektiven Gefüge ist das architektonische Motiv. Dies ist Grundthema meines Vortrages.

Die Urphänome des Stadtraumes werden untersucht und erläutert. Die Grundformen der Individualität und des Kollektivs in ideeler, physischer und optischer Qualität differenziert.

In der ortgebenden Geste des Entwerfens erfolgt die Bestimmung der räumlichen Qualität, der Wertigkeit. In der Choreografie des architektonischen Raumes erfolgt die Zonierung der Räume, der Baukörper, die Einbeziehung der Wechselwirkung von Innen und Aussen. Durch differenzierte Behandlung dieser Raumphänomene wird die Aussenraumqualität im städtischen Gefüge gestärkt. Eine urbane Struktur ist das Ziel.
 

Auszug aus meinem Vortrag

Anhand des Bautypus Punkthaus wird näher auf diese Haltung eingegangen. Bauliche Beispiele belegen das Konzept und verdeutlichen den Studierenden diesen Grundgedanken. Ausgelegt auf das Grundstudium Bachelor/Architektur ist der Vortrag mit Sinnbildern aufbereitet, welche einen direkten Zugang zum vermittelten Inhalt ermöglichen.
 

Bei Interesse senden Sie mir bitte eine E-Mail an mail@lausen.cc